«Zutiefst beleidigend»

Schotte bringt Mops Hitlergruss bei – wegen dieses Videos wurde er verhaftet

«Zutiefst beleidigend»: Markus Meechan hat diesem Mops den Hitlergruss beigebracht.

«Zutiefst beleidigend»: Markus Meechan hat diesem Mops den Hitlergruss beigebracht.

Der 28-jährige Markus Meechan hat dem Mops seiner Freundin den Hitlergruss beigebracht. Zum Spass, wie er sagt. Doch als die die jüdische Gemeinde in Schottland auf ein Video aufmerksam geworden ist, hat ihn die Polizei verhaftet.

Auf den Befehl «Sieg Heil» streckt der Hund mit dem Namen Buddha seine Pfote in die Höhe und wenn er die Worte «gas the Jews» äussert, springt der Mops ihn freudig an.

Zum Spass habe Markus Meechan laut britischen Medien das Video des «Hitler-Hundes» gedreht und auf Youtube gestellt. Er habe seine Freundin ärgern wollen, die immer behaupte, ihr Hund sei so süss.

«Also dachte ich, ich verwandle den Hund in das am wenigsten süsse Geschöpf, das man sich vorstellen kann. Und das ist ein Nazi», so Meechan.

Achtung, das ist das Video, für das Meechan verhaftet wurde. Es ist noch immer online.

Achtung, das ist das Video, für das Meechan verhaftet wurde. Es ist noch immer online.

Da half auch die Entschuldigung nicht

Doch die jüdische Gemeinde in Schottland fand das gar nicht zum Lachen. Da half es auch nicht, dass Meechan sich bei der jüdischen Gemeinschaft entschuldigte und beteuerte, dass er kein Rassist sei und mit seinem Video keinesfalls die Juden habe beleidigen wollen.

«Antisemitismus ist nichts, was als Witz betrachtet werden kann»

Der Sprecher des schottischen Rats der jüdischen Gemeinde sagte dem Daily Mirror: «Antisemitismus ist nichts, was in irgendeiner Form als Witz betrachtet werden kann. Es ist eine Form von Rassismus, die verurteilt werden muss, genauso wie wir es bei allen anderen Formen von Rassismus wie Islamophobie oder bei Feindlichkeit gegenüber Afrikanern tun würden.»

«Zutiefst beleidigend»

Meechan wurde daraufhin von der Polizei von Lanarkshire verhaftet, doch ist inzwischen vorbehaltlich weiterer Ermittlungen entlassen worden. 

Auch Kommissar David Cockburn ist der Ansicht, dass das Video zutiefst beleidigend sei und keine vernünftige Person heutzutage solche Inhalte gutheissen könne. 

«Der Clip wurde online gestellt und eine Million Mal angeschaut. Jeder, der ihn anschaut, sollte über den Schmerz nachdenken, den er bei einer Minderheit unserer Gemeinschaft auslöst.»

(via Daily Mirror, The Telegraph)

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