Eddy Schambron

Die Aargauer Gesundheitsdirektorin Susanne Hochuli staunte beim Besuch des Kreisspitals für das Freiamt in Muri nicht schlecht. Nach dem Empfang beim Eingang besuchte sie den von der Pflegeabteilung aufgebauten Informationsstand zum Tag des Spitals. Sie wurde von Stationsleiterin Sonja Bäni begrüsst. «Ich habe Susanne Hochuli früher als Kind gehütet», erzählte Bäni der AZ vor der Begegnung mit Hochuli. «Da war sie so in der 2. oder 3. Klasse. Ich bin gespannt, ob sie mich erkennt.» Bäni ist in Moosleerau aufgewachsen und hatte damit Kontakt zur Familie der späteren Regierungsrätin.

Susanne Hochuli erkannte Sonja Bäni nach all den Jahren nicht wieder. Aber als sich die heutige Stationsleiterin vorstellte, fiel der Groschen und die Freude war gross bei diesem Wiedersehen. Sofort wurden ein paar kleine Erinnerungen und Anekdoten ausgetauscht. «Es ist schon spannend, wie sich die Wege im Leben manchmal wieder kreuzen», stellte die Regierungsrätin fest, um sich dann aber zur Arbeit mit Spitaldirektor Marco Beng und Stiftungsratspräsident Peter Wertli zurückzuziehen.

Infos für Interessierte

Zum Tag des Spitals hatte das Freiämter Spital keine grosse Aktion gemacht. Gezeigt wurde Interessierten der Film «Die blaue Rose», der die Berufe im Gesundheitswesen in einer Geschichte vorstellt. Die ausgebildete dipl. Pflegefachfrau Raffaela Wacker sowie die im 3. Lehrjahr an der Höheren Fachschule studierende Sandra Bürkli, die ebenfalls vorgängig die Ausbildung Fachangestellte Gesundheit in Muri absolvierte, gaben Interessierten Auskunft über ihren Beruf und was ihnen an der Arbeit gefällt. Zudem lagen Flyer über die Zusatzausbildungen Notfall, IPS und Anästhesie auf. Von Personalnotstand im Pflegebereich ist das Spital Muri bisher verschont geblieben, wie Direktor Marco Beng feststellt.