Bestätigt seien bislang 117 Tote. Im Dorf Hsiaolin würden noch 380 Bewohner vermisst. Am Wochenende war der Taifun über die Insel hinweggetobt und hatte mehrere Schlammlawinen ausgelöst, die ganze Dörfer unter sich begruben. Betroffen war insbesondere der bergreiche Süden.

Angesichts der dramatischen Lage in den Katastrophengebieten waren am Donnerstag tausende zusätzliche Soldaten als Rettungshelfer entsandt worden. Damit sind nach Regierungsangaben 38'000 Militärangehörige im Einsatz, um Überlebende des Taifuns aufzuspüren und zu bergen. Die Betroffenen kritisierten dennoch die zu zögerliche Reaktion der Behörden auf die Katastrophe.