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Tauchboot vor Kalifornien ausgebrannt ++ Küstenwache findet 25 Tote

Kalifornien: Bootsbrand fordert 25 Tote

Kalifornien: Bootsbrand fordert 25 Tote

In der Nacht auf Dienstag hat ein Ausflugsschiff vor der Küste Kaliforniens Feuer gefangen. Dabei verloren mindestens 25 Menschen ihr Leben. Neun Personen werden noch vermisst.

Bei einem Feuer auf einem Ausflugsschiff vor der Küste Kaliforniens sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. 26 Passagiere würden noch vermisst, teilte US-Sheriff Bill Brown am Montag (Ortszeit) mit.

Ein mehrtägiger Ausflug mit einem Tauchboot vor Kalifornien endet tragisch: Nahe einer Insel vor der Küste des US-Westküstenstaates bricht in der Nacht an Bord des Schiffes ein Feuer aus. Dutzende Passagiere werden Stunden nach dem Unglück noch vermisst.

Es gebe wenig Hoffnung, dass noch Überlebende gefunden würden. Die Leichen von zwei Männern und zwei Frauen seien geborgen worden. Vier weitere Leichen hätten die Suchteams im Meer entdeckt, aber noch nicht an Land bringen können, sagte Brown. Insgesamt waren zum Zeitpunkt des Brandes 39 Menschen an Bord des Schiffs.

Die Suche nach den Vermissten würde bis zum Dienstagmorgen durch die Nacht hindurch fortgesetzt, teilte Monica Rochester von der Küstenwache mit. Sie sprach von einem "sehr tragischen Vorfall". Man würde sich auf das Schlimmste vorbereiten.

Boot in der Nähe

Nur fünf Menschen konnten sich retten. Es handelte sich dabei um Mitglieder der Besatzung, die schon frühmorgens am Deck waren und durch einen Sprung ins Meer der Flammenhölle entkamen. Sie konnten ein Boot in der Nähe erreichen.

Die Passagiere des Ausflugsschiffes schliefen im Bootsinneren, als das Feuer aus noch unbekannten Gründen ausbrach. Zahlreiche Löschboote waren zu der Unglücksstelle geeilt. Das brennende Schiff sei während der Brandbekämpfung rund 20 Meter vor der Küste der Santa Cruz Insel gesunken, hiess es. Das knapp 40 Meter lange Boot habe vor der Insel geankert, wo das Wasser nur etwa 20 Meter tief gewesen sei.

Dramatische Fotos zeigten das Unglücksboot völlig von Flammen umgeben. Kurz nach drei Uhr morgens sei ein Notruf von dem Schiff bei der Küstenwache eingegangen. Dichter Nebel in der Region habe den Einsatz der Rettungsteams erschwert, hiess es.

Unverständlicher Notruf

Das Boot mit dem Namen "Conception" war von dem Küstenort Santa Barbara zu einem Taucherausflug an dem langen Feiertagswochenende gestartet, wie der Sender KTLA berichtete. Es hatte eigentlich am Laborday-Feiertag in der Nacht zum Dienstag wieder in dem Hafen einlaufen sollen. Die Kanalinseln vor Santa Barbara sind ein beliebtes Ausflugsziel für Taucher und Segler.

US-Medien veröffentlichten Aufnahmen des Notrufs, den die Besatzung der "Conception" an die Küstenwache abgesetzt hatte. Darauf waren mehrere "Mayday!"-Rufe zu hören sowie der Ausruf "Ich kann nicht atmen". Zudem ist ein Vertreter der Küstenwache zu hören, der die Besatzung fragt, ob die Passagiere das Boot verlassen könnten und ob sich Feuerlöscher an Bord befinden. Die Antwort darauf ist jedoch unverständlich.

Auf Taucherausflug

Das Boot mit dem Namen "Conception" war von dem Küstenort Santa Barbara zu einem Taucherausflug an dem langen Feiertagswochenende gestartet, wie der Sender KTLA berichtete. Es hatte eigentlich am Laborday-Feiertag, am Montagabend, wieder in dem Hafen einlaufen sollen.

Es waren zahlreiche Stopps entlang der malerischen Inselkette geplant. Die Kanalinseln vor Santa Barbara sind ein beliebtes Ausflugsziel für Taucher und Segler. Auf der Webseite des Tourunternehmens "California Diving" ist das weisse Charterboot "Conception" abgebildet. Man würde für die Betroffenen des Unglücks beten und an sie denken, heisst es dort.

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