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Tierschützer retteten Elefanten-Junges aus Wilderer-Falle – und staunten nicht schlecht

Seltener Albino-Elefant wird vor grausamen Tod gerettet

Tierschützer haben das seltene Albino-Elefantenjunge vor einem qualvollen Tod in einer Wildererschlinge gerettet.

Tierschützer haben in Südafrika ein Elefantenjunges aus einer Wildererschlinge befreit – es handelt sich dabei um einen seltenen Albino. Die kleine Khanyisa hat blaue Augen und empfindliche Haut.

«Khanyisa» bedeutet so viel wie «Licht». So heisst das das mittlerweile fünf Monate alte Elefantenmädchen, das Tierschützer Anfang Januar aus einer Wildererschlinge befreit und zur «Hoedspruit Elephant Rehabilitation and Development»-Auffangstation gebracht haben.

Khanyisa hat einerseits besonders helle Haut und blaue Augen, andererseits ist es genau das Sonnenlicht, dass ihre Haut und Augen nur schlecht vertragen, denn sie ist ein seltener Albino.

In der Auffangstation ist sie in den vergangenen Wochen aufgepäppelt worden. Die Experten haben unter anderem ihre Verletzungen an Hals und Ohren behandelt.

Der Weg in die Freiheit

Mittlerweile geht es dem Elefangenjungen gut. So gut, dass es bereits erste Kontakte zur Herde, in die es dereinst integriert werden soll, geknüpft hat. Durch den Zaun der Station hindurch beschnüffelten sich Khanyisa und der Elefantenbulle Jabulani:

Jabulani steht dafür, was Khanyisa blüht: Er ist selbst vor 23 Jahren aus einer Wildererfalle gerettet worden und hat schliesslich als Waise wieder den Weg in eine Herde und in die freie Wildbahn gefunden. (smo)

Die Elefanten im Zürcher Zoo haben übrigens in den frühen Morgenstunden des Mittwochs Zuwachs bekommen – Elefantenkuh Indi hat einen kleinen Elefantenbullen auf die Welt gebracht:

So herzig: Elefanten-Nachwuchs im Zoo Zürich

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