Sauberkeit

Trient sagt Zigarettenstummeln auf der Strasse den Kampf an

Die Auflösung dauert sehr lange: Zigarettenstummel (Symbolbild)

Die Auflösung dauert sehr lange: Zigarettenstummel (Symbolbild)

Wer in Trient Zigarettenstummel oder Kaugummis auf der Strasse wegwirft, muss mit Konsequenzen rechnen: Das Vergehen wird künftig mit Geldstrafen von 500 Euro geahndet. Das hat die Verwaltung der Hauptstadt der italienischen Region Trentino beschlossen.

Mit Taschen-Aschenbechern, die unter Rauchern verteilt werden sollen, wolle die Stadt gegen Zigarettenstummel auf der Strasse vorgehen, berichtete die römische Tageszeitung "La Repubblica".

Die Strassen der Innenstadt Trients bestehen aus Pflaster, von dem es sehr schwierig sei, die Stummel zu entfernen, wie eine Sprecherin des Gemeinderats sagte. Die Zigarettenstummel brauchen fünf Jahre, um sich aufzulösen.

Inzwischen feiert Italien das Fünfjahresjubiläum seit dem Inkrafttreten eines strengen Anti-Raucher-Gesetzes. Seit Anfang 2005 darf in Italien in Büros, Restaurants, Cafés und an anderen öffentlichen Orten nicht mehr geraucht werden.

Verstösse werden mit Bussen bis zu 275 Euro bestraft. Sind Schwangere oder Kinder unter zwölf Jahren in der Nähe, kann sich die Strafe sogar verdoppeln.

Besitzer von Bars oder Restaurants müssen mit Bussen bis zu 2200 Euro rechnen, wenn sie ein Auge zudrücken. Italien war mit diesem Gesetz Spitzenreiter im Kampf gegen das Rauchen an öffentlichen Orten.

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