Extremsport

US-Amerikaner gewinnt Hundeschlitten-Rennen durch Alaska

Siegerkuss: Dallas Seavey mit einem seiner Hunde nach dem Sieg

Siegerkuss: Dallas Seavey mit einem seiner Hunde nach dem Sieg

Ein 26-jähriger Amerikaner aus Alaska hat das diesjährige Iditarod-Hundeschlittenrennen gewonnen. Dallas Seavey erreichte nach Angaben der Veranstalter am Dienstagmorgen (Ortszeit) in der Ortschaft Nome als erster Hundeführer (Musher) das Ziel.

Er legte die über 1600 Kilometer lange Strecke durch die Wildnis von Alaska mit seinen Hunden in einer Rekordzeit von acht Tagen, 13 Stunden und vier Minuten zurück. Nur zwei Minuten später fuhr die 44 Jahre alte Hundeführerin Aliy Zirkle in Nome ein.

Bereits vor zwei Jahren war Dallas Seavey als jüngster Sieger aller Zeiten gefeiert worden. Im Jahr 2004 und 2013 hatte sein Vater das Rennen gewonnen. Mitch Seavey ging diesmal als Dritter durchs Ziel. Der bisherige Streckenrekord in der über 40-jährigen Renngeschichte lag bei acht Tagen, 18 Stunden und 46 Minuten.

Das Rennen zwischen den Ortschaften Willow nördlich von Anchorage und Nome an der Beringsee findet in Erinnerung an eine Hundeschlitten-Expedition im Jahr 1925 statt, bei der Impfstoff zur Bekämpfung eines Diphtherie-Ausbruchs nach Nome gebracht wurde. Den Namen Iditarod verdankt der Wettbewerb einem alten Pfad, der Goldgräber- und Hafenorte im Norden Alaskas verband.

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