Susanne Hörth

Hoch über der Stadt Laufenburg, an schönster Hanglage, mit Blick über die beiden Altstädte bis hin zum Schwarzwald befindet sich seit etwas mehr als sechs Jahren die Wohnsiedlung Wasenhalde. Von den einst zehn geplanten Einfamilienhäusern stehen deren sieben. Initiantin der Überbauung war die Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsbaugenossenschaft Wasenhalde. Ziel der Genossenschaft war und ist es, kostengünstiges und familienfreundliches Wohneigentum bereitzustellen. Weil es an genügend Kaufinteressenten fehlte, wurden nicht alle zehn Häuser realisiert.

Um das Überbauungskonzept als Ganzes zu vollenden, hat sich ein Laufenburger Konsortium, bestehend aus der Schnetzler Metallbau AG und Kopa Bauprofil der Planung und Bau der noch ausstehenden drei Einfamilienhäuser angenommen. Wie Franz Koch am Montagmorgen erklärte, haben bereits einige Personen ihr Interesse an den Liegenschaften bekundet. Um nicht von dem Gesamtkonzept abzuweichen, werden die drei Gebäude in gleicher Form daherkommen wie die bestehenden Holzbauten. Gemeinsam mit Architekt Urs Schweizer haben sich die Bauherren aber dafür entschieden, anstelle von Holz Kalksandstein mit Aussendämmung, eine so genannte Kompaktfassade, zu verwenden.

Ausserdem wird nach Minergiestandard inklusive kontrollierter Wohnungslüftung gebaut. Die dreigeschossigen, voll unterkellerten Häuser weisen jeweils eine verhältnismässig kleine eigene Stammparzelle aus. Dazu sagt Josef Schnetzer, Mitinhaber der Schnetzler Metallbau AG und Präsident der Siedlungsgenossenschaft: «Alle Hauseigentümer sind an der ganzen Parzelle gleichermassen beteiligt. Sie wird gemeinschaftlich bewirtschaftet.» Dass dies in der Wohnsiedlung funktioniert, zeigen der mittlerweile gemeinsam realisierte Kinderspielplatz sowie der Grillplatz. Die Preise für die drei Neubauten inklusive je zweier Autoabstellplätze belaufen sich je nach Lage des Hauses zwischen 685 000 bis 715 000 Franken. Die Baubewilligung durch die Gemeinde ist bereits erfolgt. Mit dem Bau soll im Frühjahr 2010 begonnen werden. Bezugsbereit sind die Einfamilienhäuser Ende 2010.