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Wegen Corona-Virus finden keine Kundgebungen zum 1. Mai statt

Demonstration zum Tag der Arbeit in Zürich.

Demonstration zum Tag der Arbeit in Zürich.

Der Tag der Arbeit kann wegen dem Corona-Virus nicht auf der Strasse begangen werden. Es wird derzeit aber nach alternativen Durchführungsideen gesucht.

(mg) Am Tag der Arbeit finden keine Demonstrationen und Feiern statt. Das hat der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) am Montag bekannt gegeben. «Dieser historisch einmalige Schritt ist schmerzhaft, aber angesichts der aktuellen Pandemie unausweichlich», heisst es in der Mitteilung.

Derzeit liege der Fokus auf der Gesundheit, schreibt der SGB. «Dazu kommt für die Gewerkschaften der vordringliche Kampf für die Garantie von Jobs und Löhnen in der Corona-Krise.» Gerade in der derzeitigen Krise zeige es sich, dass «diejenigen, welche unmittelbar an dieser Krise leiden werden, einmal mehr die prekär und befristet Beschäftigten und allgemein die eher schlechter bezahlten sind.» Dabei erwiesen sich genau diese Berufe derzeit als systemrelevant: «Systemrelevanter als Banken und andere Grosskonzerne mit ihren Top-Salären», so der SGB.

Es soll anders gefeiert werden

Ganz auf klassenkämpferische Töne wollen die Gewerkschaften nicht verzichten: «In den kommenden Wochen werden die kantonalen Gewerkschaftsbünde als Trägerschaft der 1. Mai-Kundgebungen sowie andere veranstaltende Organisationen alternative Durchführungsideen prüfen, um den 1. Mai als Kampftag der Arbeiter und Arbeiterinnen für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen entsprechend begehen zu können».

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