Schweiz

Aussendepartement spricht eine Million für humanitäre Hilfe im Karabach-Konflikt

Das EDA fordert, dass die Konfliktparteien unverzüglich die Verhandlungen wiederaufnehmen.

Das EDA fordert, dass die Konfliktparteien unverzüglich die Verhandlungen wiederaufnehmen.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ruft zum Ende der Gewalt im Berg-Karabach-Konflikt auf und spricht eine Million Franken für humanitäre Hilfe.

(agl) «Alle Angriffe auf die Zivilbevölkerung und zivile Objekte müssen aufhören», schreibt das EDA in einer Mitteilung vom Dienstag. Die Konfliktparteien seien aufgerufen, das humanitäre Völkerrecht strikt einzuhalten. Das Aussendepartement hat zudem beschlossen, die humanitären Aktionen des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK) mit einer Million Franken zu unterstützen. Das IKRK helfe der Bevölkerung in betroffenen Gebieten.

Weiter ruft das EDA die Konfliktparteien auf, «unverzüglich und ohne Vorbedingungen substanzielle Verhandlungen wiederaufzunehmen». Die Schweiz sei bereit, sich für Treffen auf höchster Ebene zur Verfügung zu stellen, wie dies bereits in der Vergangenheit der Fall war.

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