Basler Regierung

Basler SP-Regierungsrat Christoph Brutschin tritt nicht mehr an

Christoph Brutschin, Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, tritt per Ende Januar 2021 aus der Basler Regierung zurück.

Christoph Brutschin, Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, tritt per Ende Januar 2021 aus der Basler Regierung zurück.

Der Basler SP-Regierungsrat Christoph Brutschin tritt nicht mehr zu den Gesamterneuerungswahlen vom 25. Oktober an. Somit müssen die Sozialdemokraten zwei ihrer bisher drei Exekutivsitze neu besetzen.

Brutschin ist 61 Jahre alt und Vorsteher des baselstädtischen Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU). Der siebenköpfigen Basler Regierung gehört der Betriebsökonom seit 2009 an. Er ist zudem Präsident der kantonalen Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz (VDK)

Brutschin habe die Parteileitung am Dienstag darüber informiert, dass er seine Tätigkeit als Regierungsrat auf Ende der laufenden Legislatur beenden wird, teilte die SP Basel-Stadt mit. Für die Partei biete sich damit die Chance, für die Regierungsratswahlen ein neues Team zu präsentieren.

Neubesetzung zweiter Sitze

Mit Brutschin seien im sozialen Bereich die Prämienverbilligungen ausgebaut und regelmässig angepasst worden. Zudem sei im Kanton Basel-Stadt das schweizweit fortschrittlichste Energiegesetz entstanden, heisst es weiter.

Mit dem Rücktritt von Brutschin muss die Basler SP zwei ihrer bisher drei Sitze in der Exekutive neu besetzen. Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels hatte bereits Anfang November 2019 angekündigt, nicht mehr zu den Wahlen anzutreten.

Zu den potenziellen Nachfolgern von Brutschin und Wessels zählt unter anderem der 55-jährige Nationalrat und Vizepräsident der SP Schweiz Beat Jans. Er stehe der Partei zur Verfügung und werde kandidieren, sagte Jans am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die SP Basel-Stadt entscheidet am 27. April, wen sie ins Rennen schicken möchte

Neben drei SP-Mitgliedern gehören der Basler Regierung eine Grüne, ein Freisinniger, ein Christdemokrat sowie ein Liberaler an. Sie werden mit grosser Wahrscheinlichkeit alle nochmals zu den Wahlen vom 25. Oktober antreten.

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