Schweiz

Bauern fordern: Regionale Märkte sollen weiterhin stattfinden können

Märkte wie hier in Luzern dürfen seit anfangs dieser Woche nicht mehr stattfinden. (Archivbild)

Märkte wie hier in Luzern dürfen seit anfangs dieser Woche nicht mehr stattfinden. (Archivbild)

Die Bäuerinnen- und Bauerngewerkschaft Uniterre zeigt sich bestürzt darüber, dass alle Märkte bis auf weiteres geschlossen sind. Sie bittet den Bundesrat in einer Medienmitteilung um Unterstützung, damit Nahrungsmittel nicht verschwendet werden müssen.

(sku) Die Schliessung von Märkten führt zum Verlust von lokal produzierten Nahrungsmitteln. Das hält die Uniterre in einer Medienmitteilung vom Freitag fest. Laut der Weisung des Bundesrats anfangs dieser Woche sind nur noch Lebensmittelgeschäfte und Läden, die Lebensmittel und lebensnotwendige Güter anbieten, geöffnet.

Ein Markt unter freiem Himmel könne auf sichere Weise organisiert werden. Die Uniterre fordert den Bundesrat und die kantonalen Behörden deshalb auf, geeignete Massnahmen auf den Märkten zu prüfen, damit diese trotzdem weiterhin stattfinden können. Die Gewerkschaft stellt sich etwa grössere Abstände zwischen den Ständen, zusätzliches Personal für den Kundenservice und eine Regulation des Personenflusses vor.

Druck auf Supermärkte verringern

Während die grossen Vertriebsketten Lebensmittel importieren und weiterhin verkaufen können, blieben lokale Produzenten auf ihren Vorräten an Lebensmitteln sitzen. Deren Vermarktung würde es laut der Uniterre ermöglichen, die Nachfrage nach frischen Produkten zu kompensieren, den Druck auf die Supermärkte zu verringern und die Zahl der Besuche bei grossen Einzelhändlern zu reduzieren.

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