Badesaison

Besonders Jugendliche sind gefährdet: Lebensretter warnen vor zusätzlichen Badeunfällen im Coronasommer

Die Fahrt mit dem Gummiboot birgt viele Gefahren.

Die Fahrt mit dem Gummiboot birgt viele Gefahren.

Mehr Leute verbringen die Sommerferien in der Schweiz und die Plätze in den Badis sind begrenzt. Darum dürfte es wohl viele an offene Gewässer ziehen. Das sei nicht ungefährlich, warnt die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft.

(mg) Der Sommer kommt: Diese Woche wird es warm. Der Drang nach Abkühlung berge dieses Jahr aber besonders viele Gefahren, schreibt die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) in einer Mitteilung vom Montag. Der Hauptgrund sei, dass es wegen den Coronamassnahmen die Menschen mehr als sonst an offene Gewässer zieht. Dies, weil in vielen Badis Einschränkungen gelten und gleichzeitig mehr Leute auf Auslandreisen verzichten. Anders als in offiziellen Badis hat es an solchen Badeplätzen oft keine Bademeister.

Besonders gefährdet ist die Gruppe der 15- bis 30-jährigen Männer, schreibt die SLRG. Diese Gruppe weise bereits in normalen Jahren am meisten Ertrinkungstote auf. Mit der Präventionskampagne «Save your friends», die die Lebensrettungs-Gesellschaft zusammen mit der Visana lanciert hat, wolle man daher auch gezielt junge Männer ansprechen.

Mittels eines «Safety-Check» kann man auf dieser Seite testen, ob man sich in Fluss oder See, beim Baden oder Böötlen, richtig verhält.

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