Schweiz

Bundesarchiv findet verschollene Akte zur Crypto-AG wieder

Akten im Bundesarchiv in Bern.

Akten im Bundesarchiv in Bern.

Das Bundesarchiv ist nach einer intensiven Suchaktion doch noch fündig geworden: Die vermeintlich verschollene Akte zur Crypto-AG ist wieder aufgetaucht.

(mg) Das Bundesarchiv hat eine verschollen geglaubte Akte zu der Crypto-AG wieder gefunden. Das meldet die «SRF Tagesschau» am Dienstag. Die Akte sei nach einer «intensiven Suchaktion» wieder entdeckt worden, sagt dort ein Sprecher des Bundesarchivs. Das «wenige Millimeter dünne Dossier» sei falsch eingeordnet gewesen.

Das Bundesarchiv wurde im Rahmen der Enthüllungen zur Crypto-Affäre kritisiert, da diese Akte nicht auffindbar war. 2014 hatte die «Rundschau» vom Schweizer Fernsehen Einsicht in diese Akte gefordert. Das Bundesamt für Polizei prüfte darauf die Akte, lehnte den Antrag ab und schickte das Dossier zurück ans Archiv. Dort wurde es falsch abgelegt, was erst im Zuge der neuerlichen Recherchen bemerkt wurde.

Die Akte sei «in einer anderen Schachtel zum Vorschein gekommen» schreibt der «Tages-Anzeiger». Das Archiv gehe von einem «Versehen» aus. Das Dokument ist weiterhin nicht zugänglich für die Öffentlichkeit.

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