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Co-Chefredaktion beim «Tages-Anzeiger» aus Priska Amstutz und Mario Stäuble

Priska Amstutz und Mario Stäuble

Priska Amstutz und Mario Stäuble

Mario Stäuble und Priska Amstutz übernehmen die Co-Chefredaktion des «Tages-Anzeiger». Sie folgen auf Judith Wittwer, die nach zwei Jahren zur «Süddeutschen Zeitung» nach München wechselt.

(sih) Der «Tages-Anzeiger» erhält eine Doppelspitze aus Priska Amstutz, Redaktionsleiterin des «Züritipp», und Mario Stäuble, Ressortleiter Politik & Wirtschaft, wie «CH Media» aus gut unterrichteten Quellen erfahren hat. Inzwischen hat Tamedia, die den «Tages-Anzeiger» herausgibt, die Meldung bestätigt. Amstutz und Stäuble treten die Nachfolge von Judith Wittwer an, die Co-Chefredaktorin der Süddeutschen Zeitung wird.

Priska Amstutz leitete von 2008 bis 2010 die Online-Redaktion der Zeitschrift Annabelle, führte dann einen Hotelbetrieb in Flims und war anschliessend Chefredaktorin des digitalen Reisemagazins elsewhere by Kuoni. Ab 2015 arbeitete sie als Head of Digital und Stellvertretende Chefredaktorin bei den Zeitschriften Bolero und Style. Amstutz studierte Publizistik, Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Zürich. Seit Februar leitet sie das Ressort Stadtleben und verantwortet in dieser Funktion den «Züritipp». Beide Rollen behält Amstutz bei.

Mario Stäuble startete 2011 als Volontär beim «Tages-Anzeiger». Von 2013 bis 2019 war er im neu gegründeten Tamedia-Rechercheteam tätig. 2018 erhielt er als Teil des Recherchedesks den Zürcher Journalistenpreis für die Offshore-Enthüllungen zu den «Paradise Papers». Mario Stäuble studierte Rechtswissenschaften an der Universität Zürich. Er übernahm erst im Herbst die Redaktionsleitung des Ressorts Wirtschaft und Politik. Dieses Ressort wird Stäuble auch weiterhin führen. 

Amstutz und Stäuble würden über langjährige Erfahrung im Journalismus und über digitales Know-How verfügen, lässt sich Marco Boselli, Co-Geschäftsführer von Tamedia, zitieren. Priska Amstutz sagt: «Wir werden uns mit aller Kraft für den exzellenten ‹Tagi›-Journalismus einsetzen, für Recherche, intelligente Debatten, Unterhaltung, Lebensfreude und eine offene Fehlerkultur.» Der Tages-Anzeiger verkörpere eine der wertvollsten Schweizer Medienmarken. «Wir wollen den Titel stärken, schützen, und klug modernisieren», ergänzt Mario Stäuble.

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