Schweiz

Co-Präsidentin Flavia Kleiner verlässt Operation Libero nach sechs Jahren

Flavia Kleiner gründete im Jahr 2014 mit Kollegen die Operation Libero. Nun tritt sie ab.

(gb.) In einem Interview mit der NZZ am Sonntag gab Flavia Kleiner ihren Rücktritt als Co-Präsidentin von Operation Libero bekannt. Kleiner ist Gründungsmitglied des Vereins, der 2015 als Reaktion auf die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative entstand. Es sei Zeit, etwas Neues anzupacken, sagte Kleiner gegenüber der NZZ am Sonntag.

Flavia Kleiner, Co-Präsidentin der Operation Libero.

Flavia Kleiner, Co-Präsidentin der Operation Libero.

Das Datum des Rücktritts ist auf den Tag gelegt, an dem die Schweiz über die Begrenzungsinitiative der SVP hätte abstimmen sollen. Obwohl die Abstimmung wegen der Coronapandemie auf den September verschoben wurde, hält sie am Rücktritt fest. Flavia Kleiner führte für die Operation Libero sechs Abstimmungskämpfe und gewann alle. Als wichtigsten Erfolg bezeichnete sie die Ablehnung der Durchsetzungsinitiative der SVP im Jahr 2016.

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