Schweiz

Corona-Infektionsherd in Basel: Quarantäne und erweiterte Maskenpflicht in Asylzentrum

Im Bundesasylzentrum Basel kam es zu einem Ausbruch des Coronavirus. Die infizierten Personen wurden ins Asylzentrum Allschwil verlegt. (Symbolbild)

Im Bundesasylzentrum Basel kam es zu einem Ausbruch des Coronavirus. Die infizierten Personen wurden ins Asylzentrum Allschwil verlegt. (Symbolbild)

Im Bundesasylzentrum im Kanton Basel haben sich 19 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Alle 200 Bewohner werden nun auf das Virus getestet. Im Gebäude gilt eine erweiterte Maskenpflicht.

(agl) Bei den infizierten Personen handelt es sich gemäss einer Mitteilung des Basler Gesundheitsdepartements (GD) vom Montag um 18 meist minderjährige Asylsuchende sowie eine Mitarbeiterin. Sie alle wiesen zurzeit keine oder nur leichte Symptome auf. Die infizierten Asylsuchenden wurden ins Bundesasylzentrum Allschwil verlegt, wo sie in Isolation betreut und gepflegt werden, wie das GD weiter schreibt. Sämtliche Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

Im Basler Bundesasylzentrum wohnen aktuell rund 200 Personen, die nun alle auf das Coronavirus getestet werden. Im Gebäude gilt gemäss Mitteilung neu zudem eine erweiterte Maskenpflicht. Zurzeit sei die Situation geordnet, allfällige weitere Massnahmen würden geprüft.

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