Bereits ab Mittwochnachmittag beeinflusst ein kräftiges Ostseetief das Wetter in der Schweiz und bringt uns im Norden weitere Schneefälle und eisige Temperaturen im Minusbereich. Dies schreibt der Wetterdienst meteocentrale.ch auf seiner Webseite. Während im Flachland ein kräftiger Südwest- bis Westwind auffrischt, herrscht in den Bergen ein stürmischer Nordwestwind, der sich gebietsweise zu regelrechten Orkanböen ausweiten kann. 

Auch am Donnerstag startet der Tag überall in der Schweiz mit weiteren Schneefällen. Während im Süden ein kräftiger Nordwind für Böen von bis zu 75 km/h sorgt, wird es im Norden eisig: Auf -3 Grad soll das Quecksilber teilweise fallen. Es ist mit winterlichen Strassenverhältnissen und Schnee- und Eisglätte zu rechnen.

Über die Hochalpen bläst weiterhin stürmischer Wind, dazu auf 3000 Metern eisige -15 Grad. Das Team von SRF Meteo meldet auf Twitter sogar, dass die Schweiz vor fünf Jahren zuletzt solch kalte Tage erlebt habe:

Der Freitag wird unter Hochdruckeinfluss zwar meist trocken und recht sonnig. Auf der Alpennordseite wird verbreitet ein Eistag erwartet: Im Mittelland ist mit Minustemperaturen bis -6 Grad zu rechnen. Auch am Samstagmorgen erwartet uns nochmals frostige Kälte, ehe die Temperaturen überall wieder etwas ansteigen.

Das waren noch Zeiten, als letztmals nach einer extremen Kälteperiode der Zürichsee zufror. Wer die «Seegfrörni» von 1963 erlebt hat, vergisst sie wohl nie mehr: