Schweiz

«Der Wolf ist eben kein Vegetarier» – die Höhepunkte aus der Debatte über das Jagdgesetz

Über ihn wurde im vergangenen Jahr im Bundesparlament viel gesprochen - und jetzt dürfte sein Schutzstatus auch noch Gegenstand einer Volksabstimmung werden.

Über ihn wurde im vergangenen Jahr im Bundesparlament viel gesprochen - und jetzt dürfte sein Schutzstatus auch noch Gegenstand einer Volksabstimmung werden.

Je dreimal haben sich National- und Ständerat über den Wolf unterhalten - beziehungsweise darüber, ob er leichter abgeschossen werden soll. Eine Auflistung der unterhaltsamsten Zitate.

Der Wolf soll künftig einfacher zum Abschuss freigegeben werden. Darauf haben sich National- und Ständerat am Donnerstag geeinigt. Naturschutzorganisationen sowie die SP und Grünen wollen das Referendum ergreifen. Die Diskussion geht also weiter. Und sie dürfte emotional werden, wie die Debatten im Parlament gezeigt haben. Eine Übersicht über die launigsten Wortmeldungen, angefangen mit dem Bedrohungspotenzial, das vom Wolf ausgeht:

Geradezu episch waren die Duelle zwischen «Berglern» und «Flachländern», wobei sich eine gewisse SVP-Nationalrätin in den Augen vieler zu Unrecht in die erste Kategorie einordnete:

Die «falsche» Berglerin liess aber nicht locker:

Das wollten die «Flachländer», also die Zürcher, nicht auf sich sitzen lassen:

Der Bündner CVP-Ständerat Stefan Engler wollte seine Heimat aber keinesfalls zum Wildtierpark erklären lassen:

Zuweilen ging es auch um Vegetarismus:

Das Jagdgesetz betrifft eben beileibe nicht nur den Wolf:

Der Walliser SVP-Nationalrat Franz Ruppen wagte einen Ausflug in die Filmgeschichte:

Benjamin Roduit (CVP/VS) und Bastien Girod (Grüne/ZH) unterhielten sich über die Folgen des Gesetzes:

Das Schlusswort gehört dem Thurgauer SVP-Ständerat Roland Eberle:

Autor

Tobias Bär

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