Die Stadt Lausanne sei vor einigen Wochen vom Gericht darüber informiert worden, dass die Rekurse zurückgezogen worden seien, sagte FDP-Stadtrat Pierre-Antoine Hildbrand am Dienstag auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA. Damit sei der Entscheid definitiv.

Das Paar hatte letztes Jahr das Schweizer Bürgerrecht beantragt. Beim Gespräch mit der Einbürgerungskommission wollte es aber den Mitgliedern des jeweils anderen Geschlechts die Hand nicht geben.

Dies war einer der Gründe, weshalb die Stadt im August 2018 entschieden hat, dass das Paar die Voraussetzungen für die Einbürgerung nicht erfüllt. Laut der Stadtregierung verletzte die Haltung der beiden Personen den Respekt vor der in der Verfassung verankerten Gleichstellung.