Mordfall Adeline

Fabrice A. fuhr nach Polen, um seine frühere Freundin zu töten

Fabrice A. bei seiner Verhaftung in Polen.

Fabrice A. bei seiner Verhaftung in Polen.

Vor einer Woche ging der mutmassliche Mörder von Adeline der Polizei in Polen ins Netz. Nun ist offenbar klar, warum er nach Polen fuhr. Seinen Mitgefangenen gegenüber prahlte Fabrice A. damit, dort seine damalige Freundin töten zu wollen.

Dies berichtet «Le Matin Dimanche» in seiner Ausgabe vom Sonntag. Von polizeilichen Quellen will die Zeitung erfahren haben, dass Fabrice A.s Mitgefangene in der Anstalt La Pâquerette berichtetet hätten, dass «Fabrice A. im Knast mehrfach angekündigt habe, er wolle nach Polen, um seine Ex-Freundin umzulegen.»

Nachdem die Polizei die Daten auf von Fabrices Computer sowie seine hinterlassenen Unterlagen ausgewertet hatten, kreisten sie zwei mögliche Fluchtziele ein: Polen oder Irland, wo er 2001 nach seiner ersten Tat mehrere Wochen verbrachte.

Die Mutter von Adeline hingegen ist etwas erleichterter, seit sie weiss, dass Adeline nicht vergewaltigt wurde. «Das ist ein kleiner Trost», sagt sie. «Als man sie tot fand, war sie angekleidet. Nichts deutet darauf hin, dass sie missbraucht worden sei.» (cls)

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