Den Aufwand für einen Weiterzug habe man als zu hoch erachtet, bestätigte Marie Avet, Sprecherin des Bundesamtes, eine Meldung von "Radio Zürisee". Bei Behördenbeschwerden würden immer besonders hohe Anforderungen an die Begründung gestellt, sagte Avet.

Das jahrelange Seilziehen um eine Aufenthaltsbewilligung für die Mutter und ihre 16-jährigen Zwillingstöchter - die in der Schweiz leben, seit sie 18 Monate alt sind - ist damit endgültig beigelegt. Noch im Februar hatte der Zürcher Regierungsrat die Ausweisung der Familie angeordnet. Im vergangenen Juli dann stiess das Verwaltungsgericht diesen Entscheid um.

Es wies die Sicherheitsdirektion an, den dreien eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Dazu führte es aus, die beiden Mädchen seien "überdurchschnittlich intensiv" integriert. Eine Wegweisung würde ihnen "das ganze persönliche kulturelle und soziale Umfeld" entziehen. Um die Einheit der Familie nicht zu gefährden, spach es zudem der Mutter die Aufenthaltsbewilligung zu.