Arbeitsrecht

Für Beamte ist der Arbeitsweg bereits Arbeitszeit

Eine Mehrheit der Pendler möchten, dass ihnen die Reisezeit zum Arbeitsplatz als Arbeitszeit angerechnet wird. Beim Bund wir dieser Wunsch erfüllt. (Archivbild)

Eine Mehrheit der Pendler möchten, dass ihnen die Reisezeit zum Arbeitsplatz als Arbeitszeit angerechnet wird. Beim Bund wir dieser Wunsch erfüllt. (Archivbild)

Den Arbeitsweg bereits als Arbeitszeit anrechnen lassen – das wünschen sich viele Angestellte. Besonders, wenn sie einen langen Arbeitsweg haben und einen Teil ihres Jobs von überall her mit dem Laptop erledigen können.

Was längst nicht für alle Angestellten möglich ist, dürfen nun die Bundesbeamten – vorausgesetzt die Vorgesetzten stimmen zu. Möglich macht dies eine Änderung der Richtlinie «Mobile Arbeitsformen in der Bundesverwaltung».

Neu darf «die Arbeitserfüllung während des Arbeitsweges» bewilligt werden, «sofern der Arbeitsinhalt, die Reisedauer und die Reisebedingungen» dies ermöglichen. Die geleistete Arbeitszeit sei «vollständig anzurechnen», steht in der angepassten Richtlinie, die ab dem 1. Januar 2020 gilt.

Die Änderung entspricht einer Lockerung. Bisher wurde der Arbeitsweg «grundsätzlich nicht als Arbeitszeit angerechnet» und nur «ausnahmsweise» bewilligt. Angepasst wurde die Richtlinie bei der generellen Überarbeitung der Richtlinie vom letzten Jahr.

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