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Gegen wen Bundesrat Maurer nicht in der «Arena» antreten wollte

SVP-Bundesrat Ueli Maurer gab der «Arena» einen Korb.

SVP-Bundesrat Ueli Maurer gab der «Arena» einen Korb.

Ueli Maurer will in der SRF-«Arena» zum Thema Milchkuh-Initiative die ablehnende Haltung des Bundesrates nicht gegen einen Parteikollegen verteidigen. Dieser Kollege wäre SVP-Nationalrat Walter Wobmann gewesen.

Nun ist klar, wen Ueli Maurer lieber nicht als Abstimmungs-«Arena»-Gegner haben wollte: Es handelt sich um den Solothurner SVP-Nationalrat Walter Wobmann. An dessen Seite wird Andreas Burgener, Chef von Auto-Schweiz, für die Verkehrsfinanzierungs-Initiative kämpfen. Die «Milchkuh-Initiativen»-Gegner werden nicht durch Bundesrat Ueli Maurer verstärkt. Er weigerte sich, gegen einen SVPler anzutreten. 

SVP-Nationalrat Walter Wobmann.

SVP-Nationalrat Walter Wobmann.

Dafür diskutieren auf der Gegnerseite Filippo Lombardi (CVP) und Evi Allemann (SP) in der SRF-Sendung. Als Experten sind Finanzdirektor Serge Gaillard – sein direkter Vorgesetzter ist Ueli Maurer – und Henrique Schneider vom Gewerbeverbands eingeladen. 

Klare Ansage von Moderator Projer

«Arena»-Moderator Jonas Projer hatte am Ende der letzten Abstimmungs-«Arena» zur Präimplantations-Diagnostik bekannt gegeben, dass der SVP-Bundesrat sich weigert, in der Sendung gegen einen SVPler anzutreten. Ein FDPler solle Bundesrat Maurer stattdessen auf der Befürworter-Seite gegenüberstehen. Die FDP – wie alle anderen grossen Parteien ausser der SVP – ist aber gegen die Initiative.

Projer kündigte an, nicht auf die Forderung einzugehen – «nicht aus eigener Willkür, aber auch nicht auf Druck eines Bundesrats», sagte er. Daraufhin sagte Maurer der «Arena» ab. In den Abstimmungs-«Arenas» treten normalerweise der verantwortliche Bundesrat sowie die Befürworter und Gegner der Vorlage auf. Die Redezeit von Pro und Contra wird genau gestoppt. (rar/watson.ch)

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