Unwetter

Hitzetag geht mit teils heftigen Gewittern zu Ende

Nach einem heissen Tag suchten am Mittwochabend Gewitter Teile der Schweiz heim. (Archiv)

Ein heftiges Gewitter hat sich am Mittwochnachmittag über Adelboden entladen. Die Unwetter-Zone zog danach in Richtung Zentral- und Ostschweiz weiter. In Luzern wütete eine starke Windböe.

Die höchste Temperatur verzeichnete SRF Meteo am Mittwoch in Sion – 33,9 Grad heiss wurde es im Walliser Kantonshauptort. In der Folge brauten sich Gewitter zusammen. Getroffen wurde als erstes Adelboden: Innert 30 Minuten gingen über dem Touristenort im Berner Oberland 47 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Die Schäden sind allerdings nach ersten Erkenntnissen gering.

Die stellvertretende Gemeindeschreiberin Silvia Büschlen sagte der Nachrichtenagentur sda auf Anfrage, die ganze Wegmeister-Equipe sei im Einsatz und die Feuerwehr aufgeboten. Doch seien ihren Informationen zufolge nur kleine Bächlein da und dort über die Ufer getreten, nicht aber die grösseren Bäche Engstligen und der Allenbach.

SRF Meteo vermeldete das heftige Gewitter über Adelboden. Dieser Mitteilung zufolge traten sie nach 16 Uhr im Berner Oberland auf und zogen dann in Richtung Zentralschweiz weiter. Vor allem an den Voralpen und dem Jura entlang müsse bis in die Nacht hinein mit weiteren heftigen Gewittern gerechnet werden.

In Luzern hat es derweil stark gewindet. Die stärkste Böe erreichte eine Geschwindigkeit von 111 km/h. 

Zwischen dem Toggenburg und dem St. Galler Rheintal fielen später grosse Hagelkörner vom Himmel.

Die Prognose für morgen Donnerstag:

(sda/mwa)

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