Fall Zuppiger

Hotel und Steuerschuld – dafür brauchte Zuppiger das veruntreute Geld

Die politischen Türen bleiben für Bruno Zuppiger wohl verschlossen. Quelle: Keystone

Die politischen Türen bleiben für Bruno Zuppiger wohl verschlossen. Quelle: Keystone

Jetzt ist bekannt, was der frühere SVP-Nationalrat Bruno Zuppiger (60) mit den 240000 Franken anstellte, die er als Wirtschaftsberater aus einem Erbe anvertraut erhielt. Nächste Woche muss er sich vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten.

Gemäss der Anklageschrift war Bruno Zuppigers Firma knapp bei Kasse. Da kamen die 240000 Franken aus einem Nachlass offensichtlich gerade recht. Wie der «Blick» schreibt, hat der ehemalige Nationalrat davon Ausstände bezahlt. Unter anderem im Luxushotel Bellevue Palace in Bern, wo er während der Sessionen jeweils logierte. Ausserdem hat er 95000 Franken für fällige Mehrwertsteuern abgezweigt.

Die rechtlichen Konsequenzen sind überschaubar: Zuppigers Verteidider hätten sich mit der Staatsanwaltschaft auf eine bedingte Strafe von 13 Monaten sowie ein Busse von 1500 Franken geeinigt. Weit schwerer wiegt wohl der Ehrverlust. (bier)

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