Schweiz

Kanton Zürich verlängert Schutzmassnahmen bis Ende Jahr

Von links nach rechts die Zürcher Regierungsräte Natalie Rickli, Silvia Steiner und Mario Fehr.

Von links nach rechts die Zürcher Regierungsräte Natalie Rickli, Silvia Steiner und Mario Fehr.

Die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus sollen im Kanton Zürich vorerst bis Ende Jahr gelten. Die Kantonsregierung zeigt sich vorsichtig optimistisch.

(dpo) Der Zürcher Regierungsrat hat beschlossen, die geltenden Schutzmassnahmen bis zum 31. Dezember zu verlängern, wie er vor den Medien am Freitag bekanntgab. Dabei soll das Hauptaugenmerk weiterhin beim Contact Tracing und bei den Tests liegen.

Angesichts der jüngsten Entwicklung – am Donnerstag verzeichnete der Kanton Zürich 679 neue positive Fälle – zeigt sich der Regierungsrat «vorsichtig optimistisch». Die Spitäler verfügten noch über genügend Kapazitäten und könnten diese dynamisch anpassen. Trotzdem müsse die Kurve der Coronafälle weiter abflachen, sagte Regierungspräsidentin Silvia Steiner vor den Medien: «Wir brauchen eine weitere Senkung der Infektionszahlen.»

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Momentan liegt der R-Wert im Kanton Zürich bei 0.91. Dies weist eine leichte Senkung auf. Der Kanton ist bereit um allfällige Impfungen im Januar durchzuführen.

Nicht das Jahr der grossen Feuerwerke

Derzeit verfügt das Contact Tracing nach Angaben der Kantonsregierung über rund 700 geschulte Mitarbeitende. Darüber hinaus sei ein Contact Tracing speziell für die Schulen aufgebaut worden. Laut Silvia Steiner will die Regierung nicht, dass die Schulen erneut auf Fernunterricht umstellen müssen: «Es ist mir ein grosses Anliegen, dass wir den Präsenzunterricht auf allen Stufen Aufrecht erhalten können.»

Zusätzliche Schutzmassnahmen plant der Kanton derzeit keine. Die Regierung will Mitte Dezember über das weitere Vorgehen entscheiden, doch Sicherheitsdirektor Mario Fehr stellte bereits fest: «Man kann sicher jetzt schon sagen, es ist nicht das Jahr der grossen Feuerwerke.»

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