Koalitionsspitze beschliesst schärfere Regeln für Managergehälter

In Deutschland haben sich Union und SPD auf schärfere gesetzliche Auflagen für Spitzenverdiener in der Wirtschaft verständigt. Das teilten die Fraktionschefs der Parteien nach sechsstündigen Beratungen in Berlin mit.

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Vertreter des Koalitionsausschusses

Vertreter des Koalitionsausschusses

Keystone

Nach dem Konzept sollen Manager ihre Aktienoptionen künftig frühestens nach vier statt wie bisher nach zwei Jahren einlösen können. Ausserdem soll der gesamte Verwaltungsrat und nicht nur ein kleiner Ausschuss über die Höhe der Gehälter entscheiden. Eine absolute Obergrenze für Gehälter und Abfindungen soll es weiterhin nicht geben.

Der Verwaltungsrat soll weiterhin verpflichtet werden, bei schlechter Entwicklung eines Unternehmens die Vergütungen des Vorstands nachträglich zu kürzen. Wenn dies nicht geschieht, sollen die Aufsichtsratsmitglieder dafür haftbar gemacht werden.