Schweiz

Krankenkassenverband Curafutura will gegen hohe Medikamentenpreise vorgehen

Laut dem Verband Curafutura sei das Sparpotenzial bei den Medikamentenpreisen bei weitem noch nicht ausgeschöpft. (Symbolbild)

Laut dem Verband Curafutura sei das Sparpotenzial bei den Medikamentenpreisen bei weitem noch nicht ausgeschöpft. (Symbolbild)

Eine Studie des Krankenkassenverbands Curafutura kommt zum Schluss, dass der Anstieg der Medikamentenpreise durch Gesetzesänderungen gedämpft werden könnte. Das Sparpotenzial sei noch nicht ausgeschöpft.

(gb.) Der Krankenkassenverband Curafutura will künftig die Preisentwicklung bei den Medikamenten genauer unter die Lupe nehmen. «Man fragt sich unweigerlich, wo das viele Geld für die Medikamente hingeht», wird der Präsident des Verbands, der Urner FDP-Ständerat Josef Dittli, in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert. Das Sparpotenzial bei den Medikamentenpreisen sei bei weitem noch nicht ausgeschöpft, heisst es weiter.

Im Rahmen eines Mediengesprächs in Bern stellte Curafutura die Ergebnisse einer Studie vor, wonach die steigenden Medikamentenpreise durch Anpassungen im Gesetz gedämpft werden könnte. Die Änderungen seien vergleichsweise einfach, heisst es in der Mitteilung, und würden den Prämienzahlern zu Gute kommen.

Der Verband, zu dem die Krankenversicherer CSS, Helsana, Sanitas und KPT gehören, verweist als Beispiel auf einen Vorschlag ihres Präsidenten Dittlis, welcher im Ständerat eine entsprechende Motion eingereicht hatte. Darin forderte Dittli, dass beim Zulassungs- und Preissystem für Medikamente künftig die Kosten für das gesamte Gesundheitssystem berücksichtigt werden. Die Motion wurde von beiden Räten bereits angenommen.

Meistgesehen

Artboard 1