Verkehrsbetriebe

LED-Leuchten sparen Energie an Zürcher Haltestellen – neuer Sensor reagiert auf Spray-Geräusch

Pendlerinnen und Pendler an einer Bushaltestelle in Zürich Altstetten. (Archivbild)

Pendlerinnen und Pendler an einer Bushaltestelle in Zürich Altstetten. (Archivbild)

Die Verkehrsbetriebe Zürich bestücken Haltestellen probeweise mit LED-Leuchten – und einem Sensor, der das Geräusch von Spraydosen erfasst.

(wap) Um Energie zu sparen, sollen die Zürcher Tram- und Bushaltestelle schon bald mit LED beleuchtet werden. So könne man Energie und Unterhaltskosten sparen, ausserdem sei LED generell umweltfreundlicher als die bisherigen Leuchtstoffröhren, bei deren Entsorgung unter anderem giftiges Quecksilber anfällt.

Ihre Vorteile entfaltet die neue Beleuchtung aber erst im Zusammenspiel mit Sensoren. Diese erfassen die Bewegung der Fahrgäste, so dass das Licht etwas abgeschwächt werden kann, wenn sich niemand an der Haltestelle befindet.

Auch gegen Vandalismus soll die Technologie helfen. In einer Pilotphase erfasst ein Sensor die Umgebungsgeräusche, programmiert ist er auf die Signatur einer Spraydose. Nimmt der Sensor diese war, reagiert die Anlage mit blinkendem Licht. Die Standorte des Tests werden nicht bekanntgegeben, um die Resultate nicht zu verfälschen.

Weiter setzen die VBZ auf e-Paper. In einer Testphase sind zehn Haltestellen mit e-Paper-Geräten ausgerüstet worden. Die Tests sollen nun zeigen, ob die Massnahmen einem Kundenbedürfnis entsprechen.

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