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Maurer nimmt Stellung zur Fichenaffäre - und will aufräumen

VBS-Chef Ueli Maurer will kein Köpferollen - sonern eine Debatte über Sinn und Unsinn von Geheimdiensten lancieren. Und zwei Millionen für die Fichenbereinigung aufwenden.

Zwanzig Jahre nach der Fichenaffäre hat die Schweiz einen neuen Geheimdienst-Skandal. 200'000 teilweise unbescholtene Bürger wurden fichiert. «Mit welcher Gründlichkeit der Staatsschutz ans Werk ging, darüber bin ich selber auch erschrocken», sgate Ueli Maurer am Mittwoch bei der Vorstellung des ersten Jahresberichtes der neuen Nachrichtendienste des Bundes (NDB).

Er selber habe zu einer Kontrolle nageregt, habe er doch geahnt, «wo der Hund begraben liege». Gleichzeitig betonte er, dass «beim Nachrichtendienst aber keine Schlapphüte»5 arbeiten würden (blick.ch).

Maurer verweist auf strengere Kontrollen. Und  er nimmt Geld in die Hand: Zwei Millionen. Für die Fichenbereinigung.

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