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Mutierte Viren: Nun ist auch die Südafrika-Mutation in der Schweiz angekommen

Über die Weihnachtstage sind beide Virus-Mutationen in der Schweiz festgestellt worden. (Symbolbild)

Über die Weihnachtstage sind beide Virus-Mutationen in der Schweiz festgestellt worden. (Symbolbild)

Nach der Mutation aus Grossbritannien ist auch jene aus Südafrika in der Schweiz festgestellt worden, dies bei Proben von zwei Personen. Das Bundesamt für Gesundheit erinnert an die Quarantäneregeln.

(wap) Das Südafrika-Virus sei im Rahmen einer Forschungsarbeit der ETH Zürich entdeckt worden, bei der 500 Proben genauer analysiert worden seien, schreibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntag. Eine der beiden betroffenen Personen befinde sich im Kanton Schwyz, die andere halte sich in Frankreich auf. Das BAG befinde sich in Kontakt mit den zuständigen Behörden in Schwyz und Frankreich, heisst es in der Meldung.

Auch bei der Grossbritannien-Variante des Virus sei ein weiterer Fall hinzugekommen. Betroffen sei eine Person im Fürstentum Liechtenstein. Sie befinde sich in Isolation, so das BAG.

Das Bundesamt erinnert in der Mitteilung daran, dass alle Personen, die nach dem 14. Dezember aus Südafrika oder Grossbritannien in die Schweiz eingereist sind, in Quarantäne müssen. Am Sonntag war bekannt geworden, dass sich der grösste Teil der von dieser Regelung betroffenen Touristen im Walliser Wintersportort Verbier nicht daran gehalten hat und mit unbekanntem Bestimmungsort abgereist ist.

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