Managerlöhne

Nach 1:12 kommt nun 1:35 – Ein neuer Anlauf zur Deckelung der Cheflöhne

Neuer Anlauf, diesmal mit 1:35.

Neuer Anlauf, diesmal mit 1:35.

Die Befürworter der vor drei Jahren an der Urne gescheiterten 1:12-Lohninitiative verspüren Aufwind. Denn Israel hat jüngst für den Bankensektor eine maximal zulässige Lohnbandbreite von 1:35 beschlossen.

So sagt Jean Christophe Schwaab, der in der Geschäftsleitung des Bankpersonalverbandes die Romandie vertritt, zur SonntagsZeitung: «Ein neuer Anlauf für eine relative Lohnbeschränkung lohnt sich ganz bestimmt. »

Der SP-Mann will sich im Nationalrat entsprechend einbringen. Aufhorchen lässt die Nachricht aus Israel auch Thomas Minder. Bei der Vorbereitung seiner Abzocker-Initiative hatte er anfänglich einen ähnlichen Faktor zwischen höchster und tiefster Entlöhnung erwogen, wie ihn jetzt Israel einführt. Beim Stimmvolk hätte eine relative Lohndeckelung durchaus Chancen, sagt er.

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