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Nach Wahlschlappe: Parteileitung der SVP Zürich tritt komplett zurück – griff Christoph Blocher durch?

Nach dem miserablen Abstimmungsergebnis zieht die SVP Zürich Konsequenzen. Im Bild: Konrad Langhart, Präsident der SVP des Kantons, Nationalrat Mauro Tuena, Präsident der SVP der Stadt und Kantonsrat Roland Scheck, Sekretär der SVP des Kantons (von rechts).

Nach dem miserablen Abstimmungsergebnis zieht die SVP Zürich Konsequenzen. Im Bild: Konrad Langhart, Präsident der SVP des Kantons, Nationalrat Mauro Tuena, Präsident der SVP der Stadt und Kantonsrat Roland Scheck, Sekretär der SVP des Kantons (von rechts).

Der Parteipräsident, die beiden Vizepräsidenten sowie die zwei Parteisekretäre treten von ihren Ämtern zurück.

Das teilte die grösste Kantonalpartei der SVP am Freitag mit. Die Reorganisation der Parteileitung erfolge "nach den durchzogenen Ergebnissen in den kantonalen Wahlen" und "im Interesse der alles entscheidenden nationalen Wahlen im Herbst 2019".

Die Liste der Politiker, die ihr Amt zur Verfügung stellen, ist lang: der Parteipräsident Konrad Langhart, der erste Vizepräsident Gregor Rutz, der zweite Vizepräsident Stefan Schmid sowie Parteisekretär Roland Scheck und der stellvertretende Parteisekretär und Fraktionssekretär Christoph Bähler.

Am kommenden Montag beruft die Partei eine ausserordentliche Kantonalvorstandssitzung ein, welche die Reorganisation verabschiedet und der Delegiertenversammlung vom Dienstag einen entsprechenden Antrag stellt. Die Delegiertenversammlung wird gemäss Statuten abschliessend über die Reorganisation entscheiden.

Hat SVP-Übervater Christoph Blocher eingegriffen? An der Parteivorstandssitzung vom Dienstag soll erst Präsident Konrad Langhart gesprochen haben, danach habe Blocher das Wort ergriffen und den Tarif durchgegeben. Dies schreibt der Tages-Anzeiger mit Bezug auf gut informierte Kreise. Blocher habe eine Lösung bis zur Delegiertenversammlung vom nächsten Dienstag verlangt. (sda/jk)

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