Schweiz

Neue Risikoländer: Auch Spanien-Reisende müssen ab Samstag in Quarantäne

Badegäste an einem Strand in Spanien.

Badegäste an einem Strand in Spanien.

Das eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat am Mittwoch die Liste der Corona-Risikoländer aktualisiert. Neu ist auch Spanien drauf, mit Ausnahme der Balearen und der Kanaren.

(agl) Die neue Verordnung, die das EDI am Mittwoch veröffentlicht hat, gilt ab dem kommenden Samstag, 8. August. Aktuell stehen 46 Länder und Regionen auf der Risiko-Liste. Wer von einer Reise aus diesen Ländern zurückkehrt, muss sich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Dass Spanien auf die Risikoländer-Liste kommt, zeichnete sich seit einigen Tagen ab, da das Land den Grenzwert von 60 Coronainfektionen pro 100'000 Einwohnern überschritt. Wie sich nun zeigt, nimmt das EDI die Ferieninseln der Balearen und Kanaren jedoch von der Quarantänepflicht aus.

Neu auf der Liste stehen neben Spanien auch Rumänien, Äquatorialguinea, die Bahamas, Sint Maarten, Singapur, sowie São Tomé und Príncipe. Nicht mehr als Risikoländer zählen derweil Aserbaidschan, Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Bund stuft das spanische Festland ab Samstag als Risikoregion ein

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Das spanische Festland befindet sich ab Samstag auf der vom Bund erstellten Liste der Corona-Risikogebiete. Personen, die von dort in die Schweiz einreisen, müssen zehn Tage in Quarantäne. Ausgenommen sind die Balearen und die Kanaren. Der Vizedirektor des Bundesamts für Justiz erklärte an der Medienkonferenz vom Mittwochnachmittag, in welchem Fall der Arbeitgeber dem sich in Quarantäne befindenden Arbeitnehmer den Lohn weiterhin zahlen muss.

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