Das Projekt der Stiftung Hoffnung für Menschen in Not sammelte insgesamt fast 3500 Tonnen Lebensmittel, die sonst im Abfall gelandet wären. Dies sind 16 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Am meisten Lebensmittel - 1585 Tonnen - wurden von Coop zur Verfügung gestellt, 548 Tonnen übergab die Migros. Die deutschen Discounter Lidl und Aldi spendeten jeweils über 200 Tonnen.

Die Schweizer Tafel sammelt nach eigenen Angaben seit elf Jahren "überschüssige, aber einwandfreie" Lebensmittel ein. Diese erhält sie von rund 500 Spendern und verteilt sie schliesslich an ebenso viele soziale Institutionen.

Die Organisation ist in elf Kantonen aktiv. Im letzten Jahr wurden mit fast 630 Tonnen am meisten in der Waadt umverteilt. Dahinter folgen die Kantone Basel-Stadt, St. Gallen und Zürich.