Schweiz

Terrorverdacht: Vier Personen im Kanton Freiburg verhaftet

Die Verhafteten sollen gegen die Anti-Terrorgesetze des Bundes verstossen haben, die sich gegen IS-Unterstützer richten.  (Symbolbild)

Die Verhafteten sollen gegen die Anti-Terrorgesetze des Bundes verstossen haben, die sich gegen IS-Unterstützer richten. (Symbolbild)

Die Bundesanwaltschaft hat am Freitag im Kanton Freiburg vier Personen mit Wurzeln in Kosovo und Mazedonien verhaftet. Sie stehen im Verdacht, dschihadistische Terrororganisationen unterstützt zu haben.

(wap) Da sie mit einander in Kontakt gestanden seien, habe man alle vier Personen gleichzeitig festgenommen und zugleich drei Hausdurchsuchungen durchgeführt, teilte die Bundesanwaltschaft am Freitag mit. Die vier Verdächtigen wurden am Freitag in einer konzertierten Aktion im Kanton Freiburg festgenommen.

Gegen alle vier laufe ein Verfahren. Ihnen wird vorgeworfen, gegen die Antiterrorgesetze des Bundes verstossen zu haben, die sich gegen Unterstützer der Terrororganisation «Islamischer Staat» (IS) und ähnlicher Gruppierungen richten.

70 Strafverfahren wegen Dschihadismus hängig

Bei den Verhafteten handelt es sich um eine 28-jährige Kosovarin, einen 29-jährigen Mazedonier sowie um einen 26-jährigen Kosovaren und einen 34-Jährigen, der sowohl die kosovarische als auch die schweizerische Staatsbürgerschaft besitzt. Genauere Angaben will die Bundesanwaltschaft zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen.

Die Verhaftungen reihten sich ein in «die konsequente Strafverfolgung der Bundesanwaltschaft von allen Personen in der Schweiz, die sich am dschihadistisch motivierten Terrorismus zu beteiligen versuchen oder diesen mit Propagandamitteln unterstützen», schreibt die Bundesanwaltschaft. Derzeit seien in diesem Bereich rund 70 Strafverfahren hängig.

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