Bern

Trump lädt zum Ramschverkauf in US-Botschaft

In der US-Botschaft in Bern kommen ab diesem Wochenende nicht mehr gebrauchte Gegenstände unter den Hammer. Gewisse Schnäppchen sind ab einem Franken zu haben.

US-Präsident Donald Trump preist sich gerne als gewiefter Geschäftsmann, der immer den perfekten Deal aushandelt. Ob sich die Aktion seiner ausländischen Botschaften auch vergolden lässt, wird sich zeigen. Denn auch dieses Jahr versteigern die Vertretungen im Ausland Mobiliar und andere Utensilien, die sie nicht mehr benötigen. Milliardär Trump wird damit quasi zum Online-Flohmarktverkäufer.

Die Botschaft in Bern mistet ab diesem Wochenende aus, wie sie via Facebook verkündet. Bereits ab 1 Franken unter anderem im Angebot: Eine Maschine, um Gepäck zu röntgen, ausrangierte PC-Monitore, abgewetzte und befleckte Bürosessel, Kaffeemaschinen vom Coop-Elektrohändler Fust, Matratzen, ein Ergometer und eine Nähmaschine.

Nur eine Bezahlmethode

Laut Tanya Ward, Botschaftssprecherin in Bern, werden solche Auktionen regelmässig auf der ganzen Welt durchgeführt. Alle Einnahmen fliessen in das Budget der Botschaft und des Aussenministeriums zurück.

Wer einen Artikel erfolgreich ersteigert, hat drei Tage, um das erworbene Stück vor Ort auf der Botschaft abzuholen. Aber Vorsicht: Donald Trump akzeptiert weder EC- noch Kreditkarte, sondern nur Cash – bar auf die Hand.

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