Die Koordination zwischen den Flieger- und den Fliegerabwehrtruppen rund um einen Luftwaffenstützpunkt wurde seit ungefähr zehn Jahren nicht mehr geübt. Die Präsenz der Fliegerabwehrbatterien in den meisten Ortschaften rund um Sitten werde auch der Bevölkerung bekannt gemacht, sagte Antoine Jacquod, Kommandant des Stützpunktes Sitten, am Montag vor den Medien.

Während der Übung mit den Fliegerabwehrkanonen und Raketenwerfern wird jedoch nicht geschossen; es kommt nur zu Schusssimulationen. Der militärische Flugbetrieb wird sich kaum von jenem während eines normalen WK unterscheiden. Sporadisch kann es über Sitten zu Flügen in geringer Höhe kommen.

Die Übung simuliert die Überwachung einer internationalen Konferenz, welche die Kriegsparteien eines Konflikts zusammenführt. Der zivile Luftverkehr auf dem Flugplatz Sitten wird durch die Übung nicht eingeschränkt.