Schweiz

Über 20 Grad: So warm war es vielerorts noch nie im November

Touristen geniessen die warmen Temperaturen beim Trübsee in Engelberg.

Touristen geniessen die warmen Temperaturen beim Trübsee in Engelberg.

Ein Sturmtief zwischen Island und Norwegen brachte viel warme Luft in die Schweiz. Zahlreiche Messstationen verzeichneten Rekorde.

(rom) Das riesige Sturmtief Nina dreht aktuell im hohen Norden seine Kreise, sein Zentrum liegt über dem Europäischen Nordmeer zwischen Island und Norwegen. Dadurch kam gemäss MeteoNews sehr milde Luft nach Mitteleuropa – das liess die Temperaturrekorde in der Schweiz, aber auch in Deutschland regelrecht purzeln.

21,9 Grad im thurgauischen Tänikon

Bei einigen waren es nur Veränderungen im Zehntelgradbereich, bei anderen wurden die alten Werte aus meteorologischer Sicht fast schon pulverisiert. Laut MeteoNews wurde in Köppigen BE erstmals im November die 20-Grad-Marke geknackt; in Tänikon TG (21,9 Grad) und am Flughafen Zürich (22,2 Grad) liegen die neue Rekordwerte nun um ein ganzes Grad höher. Und in Nyon VD (20 Grad) und Rünenberg BL (21 Grad) sogar um 1,1 Grad. Bemerkenswert sei auch der neue Höchstwert von 22,5 Grad in Basel-Binningen, der alte Rekord war uralt und stammte aus dem Jahr 1899.

Auch auf dem Pilatus so warm wie noch nie im November

In Luzern gab es mit 21,7 Grad einen Temperaturrekord und auch auf dem Hausberg Pilatus (2106 M.ü.M.) war es am 2. November mit 11,3 Grad so warm wie noch nie im November. Auch auf dem Jungfraujoch gab es mit 4,8 Grad nach Papierform eine neue Bestmarke - allerdings betont MeteoNews, dass dieser Wert Fragen aufwerfe und noch verifiziert werden müsse.

Anbei die Medienmitteilung mit der Liste sämtlicher Rekorde, die gebrochen wurden:

communique.pdf

Autor

Roman Schenkel

Meistgesehen

Artboard 1