Hilfswerk

Unicef Schweiz feiert und ernennt erste Juniorbotschafter

Unicef-Gebäude in Genf

Unicef-Gebäude in Genf

Der Schweizer Ableger des weltweiten Kinderhilfswerks Unicef blickt auf ein halbes Jahrhundert zurück. Seit Gründung von Unicef Schweiz im Jahre 1959 hat die Organisation für die schweizerische und weltweite Kinderhilfe 778 Millionen Franken erwirtschaftet.

Aus dem ursprünglichen "Grusskarten- und Wohltätigkeitsverein" wurde eine Organisation, die sich in der Schweiz und weltweit für Kinder einsetzt, wie Unicef Schweiz mitteilte. Zum Jubiläum ernannte das Schweizer Hilfswerk erstmals zwei Kinder zu Unicef-Botschaftern.

Die beiden, die sich in der Vergangenheit mit Aktionen für Unicef Schweiz einsetzten, dürfen sich fortan Juniorbotschafter nennen. Bereits seit 2004 ist TV-Moderator Kurt Aeschbacher erster Botschafter von Unicef Schweiz. Das Jubiläum feierte Unicef am Montag mit einer Gala und 600 geladenen Gästen - darunter vielen Kindern - im Zelt des Circus Monti in Zürich.

Stand bei Unicef Schweiz zu Beginn der Kampf gegen Kindersterblichkeit im Vordergrund, erhielt die weltweit tätige Unicef 1989 von der Uno offiziell den Auftrag, sich für Umsetzung und Schutz der Kinderrechte einzusetzen. Diesem Ziel verschrieb sich auch Unicef Schweiz, die zu den aktivsten der 36 Länderkomitees zähle.

Im Inland sei Unicef zur treibenden Kraft für die 1997 von der Schweiz ratifizierten Kinderrechtskonvention geworden. Bei den Auslandaktivitäten stand ab 1997 das Engagement für Mädchen-Bildung in Indien im Vordergrund.

Inzwischen hätten dank der Unterstützung rund 400'000 indische Mädchen die Schule besuchen können. Stark engagierte sich die Organisation auch im Kampf gegen Mädchenbeschneidungen in Burkina Faso.

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