Krebszellen

Universität Freiburg bestätigt möglichen Nutzen von Myosin-Blocker

Forschenden der Universität Freiburg gelang es, einen Mechanismus zu bestätigen, der in der Krebsbekämpfung von Nutzen sein könnte.

Forschenden der Universität Freiburg gelang es, einen Mechanismus zu bestätigen, der in der Krebsbekämpfung von Nutzen sein könnte.

Einem Forscherteam an der Universität Freiburg ist es gelungen, einen Mechanismus nachzuweisen, der in der Krebstherapie von Nutzen sein könnte. Vereinfacht gesagt geht es darum, dass der Befehlshaber den Kriegern auf dem Schlachtfeld freie Hand lässt.

Das Wachstum bösartiger Melanomzellen wird durch ein Enzym namens AKT beschleunigt, wenn dieses im Zellkern überaktiviert ist. Dagegen kämpft ein Krebssupressor namens PTEN an - wenn er denn nicht schon im Zellplasma von einem Molekül aufgehalten wird, das Myosin 1b heisst.

Lässt das Myosin dem Krebsbekämpfer jedoch freie Hand, dringt er in den Zellkern ein und deaktiviert das AKT. Dies führt zum Absterben von Melanomzellen.

Die Freiburger Forscher sind die ersten, die die Auswirkungen einer Abnahme von Myosin 1b erfolgreich belegen konnten, wie die Universität in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. Die Ergebnisse der Untersuchungen legten nahe, dass Myosin1b-Blocker in der Krebstherapie von Nutzen sein könnten.

Die Erkenntnisse wurden im vergangenen Herbst in der Fachzeitschrift iScience veröffentlicht.

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