Waldshut-Tiengen

Waldshut-Tiengen: Kein Stau-Ende in Sicht

Abendliches Chaos auf der deutschen Seite vor dem Zoll Waldshut. Wenn der Grenzübergang Zurzach zur unbemannten Station wird, dürfte sich die Situation noch verschlimmern.

Kein Stau-Ende in Sicht

Abendliches Chaos auf der deutschen Seite vor dem Zoll Waldshut. Wenn der Grenzübergang Zurzach zur unbemannten Station wird, dürfte sich die Situation noch verschlimmern.

In Waldshut-Tiengen gingen 30 Einsprachen gegen den Strassenausbau ein. Damit bleibe die Verkehrsentlastung auf der Bundesstrasse 34 und vor dem Waldshuter Zoll eine Illusion, schreibt die Zeitung «Südkurier».

Der Grund: Der Strassenausbau sei wegen 30 Einsprachen blockiert. «Klagen sind wahrscheinlich – Zeitdauer und Ausgang ungewiss.»

Der neue deutsch-schweizerische Zollhof auf dem Gewerbepark Hochrhein und der Kreuzungs-Umbau vor der Waldshuter Rheinbrücke sollen im Sommer 2011 fertig sein. Doch damit die Autofahrer am Grenzübergang und zwischen Waldshut und Tiengen eine Entlastung spüren, braucht es laut «Südkurier» als dritte Komponente die zusätzliche Lastwagenspur. «Nur wenn sich hier die gesamten ausreisenden Lastzüge aufstellen können, hat der übrige Verkehr zwischen Tiengen und Waldshut freie Fahrt. Danach sieht es aber auf kurze Sicht nicht aus.» Etwa ein Drittel der Einsprecher fühlt sich in der Zufahrt zum eigenen Grundstück eingeschränkt. Andere bemängeln Mehrverkehr, Umweltbelastung und Verkehrssicherheit.

«Eine Klage kann ein Jahr Verzögerung bedeuten», hält der «Südkurier» fest. «Es sieht also ganz danach aus, als würde der Stau für Jahre vom Zoll-Vorplatz auf die Bundesstrasse 34 verlagert.» (sü/az)

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