Proviande

Was sagen Vertreter der Fleisch-Branche zum Fleischkonsum? Weniger, dafür alles essen

Nicht nur die besten Stücke von den Tieren sollen gegessen werden. (Symbolbild)

Nicht nur die besten Stücke von den Tieren sollen gegessen werden. (Symbolbild)

Je wohlhabender eine Gesellschaft, desto höher ihr Fleischkonsum. In der Schweiz werden im Schnitt sieben Portionen Fleisch pro Woche verzehrt. Wissenschafter und Umweltverbände sind sich einig: Das ist zu viel. Denn die Fleischproduktion ist speziell umweltbelastend. Mit zwei bis drei Portionen Fleisch pro Woche, so die Experten, liesse sich der Ernährungs-Öko-Fussabdruck um 20 Prozent reduzieren. Selbst Proviande, die Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, proklamiert einen gemässigteren Konsum. «Auch wir unterstützen die Empfehlungen der Lebensmittelpyramide, und damit einen gemässigten Konsum von Fleisch», sagt Regula Kennel, Leiterin Unternehmensentwicklung bei Proviande.

Der Fleisch-Genossenschaft geht es nicht nur um weniger, sondern auch darum, dass ausgegessen wird. Mit dem Projekt «Savoir-Faire» will Proviande den Diskurs um nachhaltige Ernährung aktiv mitgestalten. Das Projekt strebt die vollständige Verwertung von Schlachttieren an. Damit trifft die Organisation den Zeitgeist. Denn immer häufiger findet man in Metzgereien Innereien in der Auslage, bieten Restaurants Zunge oder Milke an. (fsc)

Vier Menüs und ihre Öko-Bilanz:

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