Schweiz

Wegen Pilzbefall: Bund ruft Masken aus alten Beständen zurück

In einigen Masken aus dem Jahr 2007 wurde ein Pilzbefall festgestellt.

In einigen Masken aus dem Jahr 2007 wurde ein Pilzbefall festgestellt.

Zu Beginn der Coronakrise hat der Bund an verschiedene Grossverbraucher Masken aus dem Vorrat der Pandemievorsorge von 2007 verteilt. Diese ruft er nun wegen Spuren von Pilzbefall zurück.

(agl) Das Labor des Universitätsspitals Genf habe bei einer Untersuchung eine mikrobiologische Kontamination mit einem Schimmelpilz festgestellt, teilte das Verteidigungsdepartement (VBS) am Donnerstag mit. Es sei möglich, dass die Masken bei der Lagerung oder beim Transport kontaminiert wurden. Die genaue Ursache werde zurzeit untersucht. Da nicht alle Masken getestet werden könnten, würden alle zurückgezogen.

Die Armeeapotheke, die die Masken gelagert hatte, habe sämtliche betroffenen Verbraucher bereits informiert. Die Masken seien verschiedenen Gross- und Kleinverbrauchern sowie den Kantonen «vor allem für das Gesundheitswesen» kostenlos zur Verfügung gestellt worden, schreibt das VBS. Die Masken würden ab nächster Woche kostenlos ersetzt. Nicht betroffen seien die 18 Millionen Masken, die im April im Sinne einer Anschubversorgung an die Detailhändler abgegeben wurden.

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