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«Wir sind zu bequem geworden»: die Brandrede von SVP-Bundespräsident Ueli Maurer

Brandrede von SVP-Bundespräsident: „Wir sind zu bequem geworden“

Ueli Maurer, Ernst Stocker und ihr Appell an die SVP-Politiker.

Die SVP des Kantons Zürich hat sich nach der Wahlschlappe vom Sonntag in versammelt, um ihre Wunden zu lecken. Dabei haben SVP-Bundespräsident Ueli Maurer und Regierungsrat Ernst Stocker Klartext geredet.

Neun Sitze hat die SVP am Sonntag im Zürcher Kantonsrat verloren. An der folgenden Lagebesprechung der Partei, redete unter anderen SVP-Bundespräsident Ueli Maurer Klartext: «Für die Partei selber war es ein Tag zum Vergessen, das ist klar. So viel darf man eigentlich nicht verlieren, das wissen wir alle.»

Nicht zuletzt im Hinblick auf die eidgenössischen Wahlen im Herbst hielt er die Parteimitglieder dazu an, den Details mehr Sorge zu tragen. Denn: «Am Schluss gewinnt man nicht mit grossen Worten, sondern indem man an jedes Detail denkt.»

Kämpfen, hinstehen, mobilisieren

Unermüdlich müssten die SVP-Politiker laut Ueli Maurer «ohne Wenn und Aber die Interessen der Schweiz vertreten». Die Leute würden Politiker wollen, die kämpfen und auch hinstehen, wenn es unangenehm wird. «Da sind wir ein wenig zu bequem geworden.»

«Wir sollten nicht klatschen an diesem Tag», sagte Regierungsrat Ernst Stocker, nach dem er von seinem Publikum mit Applaus begrüsst worden ist. Denn: «Die Linken können besser mobilisieren. Die sind Feuer und Flamme für ihre Sache. So haben wir es früher gemacht und anscheinend heute nicht mehr.»

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