Bei vielen Tierbesitzern hält sich die Freude über das Feuerwerksgetöse am 1. August in engen Grenzen. Es erstaunt darum nicht, dass viele Hundehalter am Nationalfeiertag ruhigere Gegenden aufsuchen. Solche finden sie ausserhalb der Schweiz – im Schwarzwald etwa. Hier trifft man am 1. August viele Schweizer mit ihren Vierbeinern an.

Was die Hunde durchmachen, wenn das Feuerwerk knallt, beschreibt Margrit Bamert aus Schaffhausen gegenüber "Tele M1": "Sie haben Panik, zittern den ganzen Abend und auch am nächsten Tag noch." Der Hund von Susi Gündthart muss sich bei Lärm sogar übergeben. "Das ist sehr mühsam", sagt Gündthart.

Die Hündin von Martha Wenger aus Hunzenschwil bekommt eine blaue Zunge, ihr Kreislauf kommt durcheinander. Wenger fürchtet, ihre Hündin könnte einen Herzinfarkt erleiden und fährt darum aus der Schweiz. Ansonsten müsse sie Medikamente geben.

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Ruhestörungen schon am Vorabend gemeldet

Schon am 31. Juli war es an einigen Orten ziemlich laut. Bei den Kantonspolizeien Aargau und Solothurn gingen etliche Klagen wegen Lärm und Ruhestörung ein.

In Obergösgen und Mägenwil setzte das verfrühte Feuerwerk sogar Hecken in Brand. (mwa)

Viele Polizeieinsätze wegen verfrühtem Feuerwerk