Wie das «Bieler Tagblatt» in der heutigen Print-Ausgabe berichtet, seien sich die Behörden über das Vorgehen einig. Das Ehepaar S. sollte kein Pfadi-Lager mehr leiten dürfen.

Aus diesem Grund hat das Jugendamt Bern begonnen, den Fall mit der entsprechenden Stelle im Kanton Solothurn abzuklären. Auch der Kontakt zu den betroffenen Gemeinden ist in Planung. Zudem wird abgeklärt, ob allfällige Strafanzeigen bei den Kantonspolizeien eingehen. Laut dem «Bieler Tagblatt» hätten sich nach dem missglückten Lager mehrere betroffene Eltern beim Jugendamt Bern gemeldet.

Das Pfadilager des Pfadibundes Seeland in Studen war Mitte Juli wegen eines Taufrituals eskaliert. Danach gerieten sich mehrere Erwachsene in die Haare, sodass die Kantonspolizei Bern zweimal ausrücken und die Parteien beruhigen musste.
Auch wenn der Name täuscht, der Pfadibund Seeland gehört nicht der offiziellen Pfadibewegung Schweiz an. Das Leiterehepaar S. ist bei den Behörden nicht unbekannt. Beide sind vorbestraft und Sabine S. hat in Grenchen bei der Stadtverwaltung sogar Hausverbot.  (san)