Das Wetter machte der Gruppe während der Lagerwoche verschiedentlich einen Strich durch die Rechnung. So musste die Wanderung um einen Tag nach hinten verschoben werden. Dieser Entscheid erwies sich als richtig und so verbrachten die älteren Teilnehmer mit ihren Leitern den Mittwochabend in der Skihütte Täfeli.

Die Jüngeren genossen an diesem Abend den Brätelabend mit Bratwurst und Steckenbrot und begaben sich am Donnerstagmittag auch auf ihre Wanderung.

Bunter Abend zum Abschluss

Bei den Gruppenspielen (Unihockey, Alaskaball und Ball über die Schnur) vom Freitag zeigte sich dann doch noch kurz die Sonne - aber schon war sie wieder weg und erneut setzte Regen ein. Doch auch hier reagierte das 17-köpfige Leiterteam inklusive Küche Sofort. Kurzerhand wurde der Parkplatz in Beschlag genommen, um die letzten Durchgänge im Alaskaball zu bestreiten. Problemlos meisterte das Küchenteam auch das zusätzliche Mittagessen am Donnerstag für die jüngeren Lagerteilnehmer. André Meier führte das Küchenteam bereits zum 6. Mal an.

Ein besonderes Highlight war wie immer der Freitagabend, der in diesem Jahr zum 3. Mal durch das «Komiker-Leiter-Duo» Gjergj Nuaj und Thomas Hasenfratz organisiert wurde. «Bunter Abend - wie's no nie het's git's» lautete das Motto wozu jede Gruppe eigenständig eine Produktion einstudieren konnte. «Es sind viele Darbietungen eingegangen und wir haben auch noch ein paar Sachen auf Lager» so Gjergj und freute sich schon Stunden zuvor auf diesen letzten gemeinsamen Abend.

Rollentausch an der Spitze

Im Vorjahr noch als Hauptleiterin tätig, reihte sich Nadine Studer (Luterbach) diesmal als Leiterin in die Lagercrew ein. «Mir macht es sehr viel Spass mit meiner Gruppe den Tag zu verbringen». In ihre Fussstapfen getreten ist nun Carmen Schmid, auch langjährige Leiterin im Lager Elm. «Ich werde toll vom treuen Leiterteam unterstützt», so die 27-jährige Lehrerin.

«Grösster Unterschied zum Vorjahr ist für mich, dass ich nicht mehr die ganze Woche eine Gruppe um mich habe und für diese zuständig bin sondern halt eher im Hintergrund meine Arbeiten verrichte. Für das ganze Team erfreulich ist, dass das J+S-Lager unfallfrei geblieben ist.