Corona
Solothurner Regierung unterstützt das Drei-Phasen-Modell mit Vorbehalt

Der Kanton Solothurn begrüsst das vom Bundesrat vorgeschlagene Drei-Phasen-Modell. Öffnungen für Restaurants, Bars, Diskotheken, Kulturveranstaltungen und Sportveranstaltungen sollen jeweils möglichst für alle gelten. Einen beschränkten Zugang für geimpfte, genesene und getestete Personen befürwortet der Regierungsrat erst für den Zeitpunkt, an welchem alle impfwilligen Personen geimpft sind.

Merken
Drucken
Teilen
Wer darf in den Ausgang?

Wer darf in den Ausgang?

Benjamin Manser

Der Bundesrat hat sein Drei-Phasen-Modell, welches die Corona-Strategie für die nächsten Monate definiert, in die Vernehmlassung geschickt. Dieses Modell orientiert sich insbesondere am Impffortschritt und zeigt den Weg auf bis zum Zeitpunkt, wenn alle impfwilligen Personen geimpft sind. Es beschreibt für jede der drei Phasen die relevanten Rahmenbedingungen, Eckpunkte und die damit verbundene Öffnungsstrategie.

Der Regierungsrat begrüsst das Drei-Phasen-Modell und weitere Öffnungsschritte, wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei heisst. Er sei grundsätzlich damit einverstanden, den Zugang zu Orten mit hohem Übertragungsrisiko - wie Restaurants, Bars, Diskotheken sowie für Kultur- und Sportveranstaltungen – falls die Voraussetzungen für die Öffnung noch nicht gegeben sind, vorübergehend auf geimpfte, genesene und getestete Personen sowie auf Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren zu beschränken.

Dies soll jedoch erst dann erfolgen, wenn alle Personen, die sich impfen lassen möchten, auch tatsächlich geimpft sind. Zudem soll dafür auf nationaler Ebene eine technische Lösung zur Verfügung stehen, mit welcher diese Beschränkung auch durchgesetzt werden kann.

Zu den konkreten nächsten Öffnungsschritten des Bundes wird sich der Kanton Solothurn im Rahmen einer Vernehmlassung voraussichtlich Mitte Mai äussern können. (sks)